Peter Bayer ist seit über 25 Jahren in der Immobilienwirtschaft aktiv. Als Einzelunternehmer berät er mit bayerrealestate bundesweit zu Vermittlung und Verwaltung von Gewerbe- und Wohnobjekten. Im Interview erzählt er, was seinen Arbeitsalltag ausmacht, warum er sich für den IVD entschieden hat und welchen Rat er Berufseinsteigern mitgibt.
1. Was machen Sie genau – und was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?
Ich biete bundesweit Immobilienservices in den Bereichen Beratung, Vermittlung und Verwaltung an – für Einzelhandel, Büro, Wohnen und Multiusage. Stets unter dem Motto: Beratung, Konzepte, Lösungen.
Seit dem Jahr 2000 bin ich in der Immobilienwirtschaft tätig. Gestartet habe ich in der WEG-Verwaltung und durfte seither unterschiedliche Bereiche des gesamten Berufsfeldes kennenlernen. Dadurch konnte ich mir Wissen zum Management von Fachmarkt- und Shoppingcentern, aber auch von klassischen Solitärstandorten, Büros und Wohnhäusern erarbeiten.
Immer wieder begegnete mir die Frage nach Umnutzungen von Einzelhandelsflächen und der Optimierung von Bürostandorten sowie die Vermietung gerade von B- oder eher C- bzw. nicht klassifizierbaren Lagen.
Erfolgreich zu sein und die Vielseitigkeit der Branche – mit ihren Schnittstellen zu anderen Branchen als Mieter oder Auftraggeber – machen den Reiz aus. Es gibt viele Routinen und vieles, das sich wiederholt, und dennoch ist kein Tag wie jeder andere.
2. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Verwaltung und Vermittlung benötigen Struktur und Flexibilität! Mit den richtigen Routinen lässt sich das gut miteinander vereinbaren. Unabhängig vom Fachlichen startet bei mir kein Tag ohne einen guten Kaffee – das ist vermutlich sehr gewöhnlich.
Der berufliche Teil beginnt bereits am Vortag: Termine und Aufgaben prüfen und sicherstellen, dass für den nächsten Tag alles vorbereitet ist. Bis zum Mittag und in den frühen Nachmittag hinein dominieren Telefon und E-Mails das Tagesgeschäft. Services wie KI-Programme und ebuero schaffen den notwendigen Raum für Konzentrationsarbeit und fördern die Effizienz.
So bleibt ausreichend Zeit für Objektbesichtigungen und die Vertiefung von Kunden- und Geschäftsbeziehungen.
3. Warum sind Sie IVD-Mitglied geworden – und was bringt Ihnen das konkret?
Die Frage nach dem konkreten Nutzen der IVD-Mitgliedschaft greift meines Erachtens zu kurz. Der IVD ist mir bereits seit seiner Gründung bekannt. Wir stehen als Unternehmer meist allein da! Das Marktumfeld wird immer komplexer. Durch meine Tätigkeit im Landesvorstand der MIT weiß ich um den Wert starker Netzwerke. Ich habe mich für den IVD als starken Berufsverband entschieden, um mich mit Kolleginnen und Kollegen fachlich austauschen zu können. Der IVD stellt mit seinen Services sowie den Weiterbildungsmöglichkeiten eine hervorragende Ergänzung zur eigenen Expertise dar. Der konkrete Mehrwert wird sich im Laufe der Zeit ergeben.
4. Was war ein Aha-Moment oder eine Herausforderung, aus der Sie etwas gelernt haben?
Der Schritt in die Selbständigkeit war bisher die größte Herausforderung und die beste Entscheidung, die ich getroffen habe.
Sicherlich waren auch die beiden nebenberuflich und erfolgreich abgeschlossenen Studiengänge sehr fordernd und prägend.
Beruflich bleiben mir vor allem der erste Immobilienverkauf und die erste Vermietung in Erinnerung. Dieser Glücksmoment, wenn kontinuierliche, harte Arbeit durch den Vertragsabschluss gekrönt wird und das Feuer nach mehr entfacht – der Spaß und die Freude, erfolgreich zu sein!
5. Welchen Tipp würden Sie Kolleg:innen mitgeben, die neu in der Branche sind?
Wer mehr erreichen möchte als andere, muss auch mehr leisten – das ist zwar keine Garantie, aber eine Grundvoraussetzung!
Niemals aufgeben – nie zurück, immer nach vorne schauen!
Peter Bayer
bayerrealestate
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